Digital Planner in Goodnotes für die Uni

Wenn Du momentan als Student an der Universität oder Fachhochschule eingeschrieben bist, weißt Du genau, wie viel Papier in den meisten Fächern nötig ist. Hast Du vielleicht schon ein Tablet, bist aber noch nicht auf die Idee gekommen, das auch in den Hörsaal mitzunehmen? Ich möchte euch einige Tipps geben und euch erläutern, wieso z.B. ein iPad mit Goodnotes in der Uni sooo unfassbar praktisch und hilfreich ist. Zuallererst gelten hier dieselben Vorteile eines digitalen Planers wie immer. Die zähle ich hier nicht nochmal alle gesondert auf.

Gerade für euer Leben als Student an der Uni gibt es noch weitere Vorteile – schaut euch einfach mal an, was mit Goodnotes alles möglich ist und wieso ich mich damals über solche Möglichkeiten enorm gefreut hätte.
PS: Goodnotes ist hier ein Tool als Beispiel. Es geht natürlich auch mit anderen Apps (z.B. Xodo).

Was brauche ich für die Vorlesung?

Du brauchst unbedingt ein Tablet, am einfachsten geht es tatsächlich mit dem iPad. Doch auch für Android-Nutzer unter euch gibt es gute Lösungen.

An Hardware solltest Du außerdem einen Pencil haben, damit Du per Hand Notizen machen und zeichnen kannst.

Schließlich brauchst Du noch Goodnotes oder wie schon geschrieben eine andere App mit ähnlichen Funktionen.

Tipp: es gibt Display-Folien, die speziell für handschriftliche Notizen mit dem Pen gemacht sind und sie sorgen dafür, dass sich die Display-Oberfläche bei Verwendung des Pens wie echtes Papier anfühlt. Damit wirkt das Schreiben natürlicher, bzw. wie auf echtem Papier. Das musst Du nicht verwenden, aber es ist ein Tipp für Deinen Hinterkopf, falls Du mit dem glatten Display auch nach einer Eingewöhnungszeit (die Du als Anfänger in jedem Fall brauchst!) überhaupt nicht klarkommst.

iPad als digitales Notizbuch

Mit der entsprechenden App für handschriftliche Notizen kannst Du Dein iPad als digitales Notizbuch nutzen und fleißig mitschreiben und Dir genau die Dinge aufschreiben, die Dir wichtig sind. Es gibt verschiedene Vorlagen und Seitentypen, die Du nutzen kannst: liniert, kariert, Punkteraster, Notenlinien und und und. Du musst Dir vor Beginn des Semesters nur die entsprechenden Vorlagen besorgen oder in bspw. Powerpoint selbst erstellen und dann als PDF exportieren. Für den Start kannst Du gerne unser kostenloses digitale Notizbuch herunterladen und ausprobieren um direkt Erfahrungen zu sammeln.

Am einfachsten und am besten geht das natürlich mit einem digitalen Pencil – dann müsst ihr nämlich nicht tippen und schreibt von Hand. Das coole ist, dass je nach verwendeter App die Schrift erkannt wird und ihr eure Notizen später komfortabel durchsuchen könnt. Es gibt bekanntlich auch Studien, die herausgefunden haben wollen, dass sich handschriftlich niedergeschriebene Dinge besser einprägen lassen, als per Tastatur getippte Inhalte. Möglicherweise ist das Typsache – dennoch ist Handschrift eindeutig mein Favorit.

Ein weiterer großer Vorteil des Tablets in der Uni ist: Du kannst Fotos aufnehmen und direkt an Ort und Stelle in den Notizen einfügen. Somit hast Du Fotos von den Dingen an der Tafel, des Experiments etc. direkt in Deinen Notizen. Wie cool ist das denn bitte?

Tafel in Uni Vorlesung
Nimm einfach ein Foto der Tafel auf und füge es in Deine Notizen ein. Du kannst dann sogar eigenen Ergänzungen vornehmen, damit Du den Durchblick behältst.

Pass auf, es gibt gleich noch mehr zu entdecken! 😉

Dein Skript der Vorlesung auf dem iPad

Klar, die Digitalisierung schreitet voran, aber sind wir mal ehrlich: Das Skript zur Vorlesung hat man doch noch sehr oft in ausgedruckter Form. Mit dem Tablet brauchst Du das Vorlesungsskript nur noch als PDF. Du importierst das dann in Goodnotes und kannst direkt loslegen. Doch es einfach nur als PDF-Reader zu nutzen, wäre viel zu schade. Mit Goodnotes und dem Pencil könnt ihr nun all eure Notizen direkt an die entsprechende Stelle im Skript schreiben, Textpassagen highlighten bzw. mit dem Marker anstreichen, Zeichnungen ergänzen und auch Fotos einfügen. Und das alles digital – an einem einzelnen Ort. Digital und durchsuchbar. Das Ganze kann auch wunderbar exportiert oder geteilt werden, was auch mega praktisch ist. Ach, wie schön kann das Studentenleben sein.

Am Ende sparst Du viele Nerven sowie Druckkosten und tust der Umwelt noch etwas Gutes, da Du auf unglaublich viel Papier verzichten kannst. Allerdings fällt Dein gratis Rückentraining weg, denn Du wirst in Zukunft weniger schleppen müssen 😉

Falls bei Dir dennoch hin und wieder Unterlagen in Papierform ausgeteilt werden, keine Angst:

Ausdrucke als PDF einscannen

Die kleinen Tablets sind doch schon beinahe Alleskönner. Du brauchst nur noch eine Scan-App (z.B. Microsoft Office Lens, kostenlos verfügbar für iOS und Android), machst damit quasi direkt einen Scan des Dokuments und dieses wird als PDF abgespeichert. Das ziehst Du wieder in Goodnotes und ab geht die Post. Das ist absolut kein Hexenwerk und macht großen Spaß.

Fazit zu Goodnotes in der Vorlesung

Du sparst Dir viel Papier, Druckkosten und hast alles immer digital dabei und durchsuchbar ist es auch. Zusammen mit den weiteren Vorteilen, dass Du alles in einem kombinieren kannst, d.h. Texte des Profs, eigene notizen und Fotos sowie Skizzen, ergibt sich doch ein unfassbar mächtiges Gesamtpaket für die Uni. Lange Zeit waren Notebooks / Laptops in der Vorlesung sehr beliebt, doch mittlerweile sind Tablets wie z.B. das iPad Pro um Längen komfortabler und nicht minder leistungsfähig. Ich hoffe, ich konnte Dir das Thema schmackhaft machen. Selbstverständlich muss man sich hier nicht auf die Universität beschränken, sondern auch in der Schule, bei Seminaren im Beruf oder dem abendlichen Besuch der Volkshochschule lässt sich das sinnvoll einsetzen. Viel Spaß damit!

Du bist Student und lebst das beschriebene schon? Meld‘ Dich doch gerne und teile Deine Erfahrungen.

2 Gedanken zu „Digital Planner in Goodnotes für die Uni“

  1. Hallo, ich bin heute zufällig auf der Suche nach einem digitalen Studentenplaner hier gelandet und bereits nach einigen Artikeln begeistert.

    Heute habe ich das IPad (Leihgabe von der Uni) wirklich mal mit dem Skript benutzt. Es ist so viel einfacher und ich muss nicht alles doppelt abschreiben von dem, was ich eh schon an Vorwissen mitbringe.

    Nun geht es darum, auch mal ein Notizbuch zu versuchen. Das werde ich dann gleich einmal testen.

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

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    • Vielen Dank für Deinen Kommentar und schön, dass du deine ersten Erfahrungen teilst. Du kannst mit einem leeren „Blatt“ starten oder auch das von uns angebotene kostenlose Notizbuch verwenden. Einfach zum Newsletter anmelden und dann gerne wieder melden.

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